Blutegeltherapie

Die Blutegeltherapie ist schon vor über 3.000 Jahre im Orient angewandt worden. In den letzten Jahren erlebte die Blutegeltherapie indes eine Wiedergeburt und wird inzwischen immer häufiger in Naturheilpraxen angeboten.

Blutegel

Ein Egel verweilt ungefähr zwanzig bis neunzig Minuten am Körper, bis er von selbst abfällt. Im Speichel des Blutegels sind Stoffe enthalten, die gerinnungshemmende, entzündungswidrige und gewebelockernde Eigenschaften besitzen. Schwellungen und Wasseransammlungen lassen sich mit Hilfe der Blutegeltherapie ebenfalls gut abbauen. Aus diesem Grunde sind unter anderem venöse Erkrankungen im Beinbereich prädestiniert für die Blutegeltherapie.

Die Bissstelle des Blutegels kann einige Stunde nachbluten. CAVE: Die Blutegeltherapie darf nicht bei Patienten mit Blutverdünnungsmitteln angewandt werden, während die Medikamente eingenommen werden. Diese Patienten müssen mit Ihrem Schulmediziner Rücksprache halten, inwiefern Lösungsmöglichkeiten gefunden werden, um die Blutegeltherapie doch durchführen zu können.

Indikationen

  • Arthrose
  • Krampfaderleiden
  • Sehnenscheidenentzündungen
  • Tinnitus
  • Verspannungen (Myogelosen).